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Seidel Heizung & Bad macht Lust auf Handwerk

Seidel Heizung & Bad macht Lust auf Handwerk

vom 29.08.2019

Seidel Heizung & Bad macht Lust auf Handwerk

Handwerk hat Zukunft und kann Spaß machen. Die Firma Seidel aus Reichenbach zeigt, wie ein attraktiver Arbeitsplatz aussieht und unterstützt die Instagram Kampagne "Lust auf Handwerk"

Mit den eigenen Händen etwas schaffen und am Ende des Tages Ergebnisse sehen: Gute Handwerker sind gefragt und gleichzeitig sind die Arbeitsplätze moderner und attraktiver geworden. Mit der Instagram-Kampagne von Marketing-Experte Thorsten Moortz "Lust auf Handwerk" zeigen über 1.500 Handwerkerinnen und Handwerker täglich, warum sie Lust auf ihr Handwerk haben. Ein Unterstützer der ersten Stunde ist Geschäftsführer Marcel Seidel von der Seidel Heizung & Bad GmbH.

"Wir bauen seit 30 Jahren schöne Bäder und installieren Heizungsanlagen. Dabei verbinden wir traditionelles Handwerk mit modernsten Arbeitsbedingungen", sagt Marcel Seidel. Die Kampagne "Lust auf Handwerk" biete die Möglichkeit zu zeigen, "wie vielseitig und attraktiv die Arbeit in unserem Betrieb ist", so der Geschäftsführer. Ziel der Kampagne ist es auch Mitarbeiter und Azubis zu gewinnen. Statt langwieriger Erklärungen lassen die Unternehmen einfach Fotos sprechen oder filmen sich selbst bei der Arbeit - teilweise mit Action-Cam und in schwindelerregender Höhe. Die Kampagnen-Idee für "Lust auf Handwerk" stammt von Marketingexperte Thorsten Moortz: "Die Herausforderung meiner Kunden im Handwerk ist es, dass die eigenen Mitarbeiter Social Media nur selten für die Außendarstellung des Unternehmens einsetzen." Die "lustaufhandwerk-Kampagne" hingegen motiviere Handwerker, stolz über ihre Arbeit und ihr Unternehmen zu berichten. Die Initiatoren haben aber noch weitergedacht: "Auf der Plattform www.lustaufhandwerk.org sammeln wir für die Aktion Geld von Unterstützern." Das werde dann in Form von Prämien an die Macher jener Bilder ausgeschüttet, die nach Meinung einer Jury das größte Potential haben, andere für das Handwerk zu begeistern. "Dieser Wettbewerb sorgt bei den Handwerkern für einen gehörigen Motivationsschub und beflügelt so die ganze Kampagne. Das Ergebnis kann sich mit fast 20.000 Hashtags und vielseitigen Bildern sehen lassen", so Moortz. Männer, die sich gut gelaunt über ihre Tablets beugen. Monteure, die Heizungsanlagen installieren oder mit viele Liebe zum Detail Traumbäder einrichten. So sieht die tägliche Arbeit nicht nur in den Seidel-Storys auf Instagram aus. Für die Firma Seidel bedeutet Lust auf Handwerk unter anderem Lust auf effizientes Arbeiten mit neuester Technik genauso wie Freude an der Arbeit mit den eigenen Händen - beispielsweise als Monteur bei der Installation. "In unserem Betrieb planen wir gemeinsam mit Privatkunden Traumbäder für das jeweilige Budget.

Außerdem arbeiten wir in großem Stil für Fertighausunternehmen und Bauträger", sagt Marcel Seidel. Bis zu 200 Bäder installiert Seidel Heizung & Bad pro Jahr mit einem 60-köpfigen Team. Und das gut aufgestellte Handwerksunternehmen ist weiter auf der Suche nach Verstärkung "Wir bieten abwechslungsreiche und sichere Arbeitsplätze für Auszubildende genauso wie für erfahrene Handwerker und Umschüler", so der Geschäftsführer Marcel Seidel. Für innovative Ausbildungskampagnen, die gut ankommen, ist das Unternehmen aus dem Vogtland mittlerweile bekannt. Erst kürzlich zeigte sich Seidel Heizung &Bad bei den regionalen Ausbildungsmessen mit einem Stand unter dem Motto: "Helden des Handwerks". Denn nur wer hinter dem steht, was er macht, kann andere für sich begeistern. Dies gilt für Kunden genauso wie für Mitarbeiter. Aktuell gibt es die Möglichkeit etwa mit einem Ferienpraktikum ganz einfach und gegen Bezahlung erste Einblicke in das Unternehmen und Berufsbild des Anlagenbauers zu erhalten.

Weitere Informationen über das Unternehmen und offene Stellen gibt es online unter:
https://seidel-heizung-bad.de/

Unser Aluminium-Leichtlaufkransystems


Unser Aluminium-Leichtlaufkransystems

Die Markteinführung – TheLine®

vom 03.07.2019

Unser Aluminium-Leichtlaufkransystems

Mit unserer Produktlinie „The Line“, einem innovativen Leichtlaufkran sind wir dabei den europäischen Markt zu erobern. Mit Hilfe der Sächsischen Aufbaubank, deren Förderung wir erhalten und Kooperationspartnern, wie Kismet, der Agentur für visuelle Kreation aus Reichenbach, haben wir ein Markteinführungskonzept für unser Kransystem erarbeiten können.

Unser Aluminium-Leichtlaufkransystem The Line® ist ein erweiterbares, hochflexibles und wiederverwendbares Kransystem, welches auf nahezu allen Untergründen gebaut werden kann. Durch das Baukastensystem kann es individuell an unterschiedlichste Gegebenheiten und Räumlichkeiten angepasst werden. Sollte der Bedarf bestehen dieses zu verlagern, ist auch dies kein Problem. Ferner kann unser System in Boden- oder Deckenmontage montiert werden. Die Bilder zeigen den Kran in verschiedenen Einsatzmöglichkeiten, so zB. der Fahrzeug- und Glasindustrie.

Im Zuge der Markteinführung wurde eine Webseite gestaltet die im Rahmen der Kundenberatung Einsatz finden wird. Alle Interessierten können den Kran unter folgendem Link finden: www.the-line-crane.de.

Selbstverständlich hören wir hier nicht auf, für die Zukunft stehen weitere, spannende Projekte an!

Unser Aluminium-Leichtlaufkransystems
Unser Aluminium-Leichtlaufkransystems


Zum traditionellen Spargelessen

Zum traditionellen Spargelessen

vom 27.05.2019

Zum traditionellen Spargelessen lud am vergangenen Donnerstag die Wirtschaftsvereinigung Ihre Mitglieder in die „Alte Schmiede“ ein, die sich in den Räumlichkeiten der Firma Quellmalz Küchentechnik GmbH befindet. Der Hausherr sowie die Sparkasse Vogtland wurden bei diesem Treffen aufgrund ihres Antrages einstimmig in das Unternehmernetzwerk aufgenommen.

Im rustikalen Ambiente sprachen die Mitglieder über die Schwerpunktthemen der vergangenen Wochen, ihr kommunalpolitisches Engagement in der Zukunft sowie über die besonderen Aufgabenstellungen für die Schulen in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, um die Praktikas der Oberschulen in der Region qualitativ zu verbessern. Hier werden- gemeinsam mit den Oberschulen- in kommender Zeit intensive Gespräche geführt, um Praktikas für die Schüler individueller und zielführender zu entwickeln. Dahinter steckt das Ziel der Wirtschaft, Fachkräfte der Zukunft aus der eigenen Region zu gewinnen und mehr Wissen über die regionale Wirtschaft zu vermitteln.

An die bevorstehende Wahl der Stadträte knüpft die WNV verstärkt Hoffnungen, die Region (insbesondere Reichenbach) als attraktiven Wohn- und Wirtschaftsstandort weiter zu entwickeln und wirklich einen Schritt nach vorn zu machen: mit klugen und ungewöhnlichen Ideen, einem straffen und überraschenden City-Management sowie Infrastrukturmaßnahmen von der Bereitstellung von Wohnbauflächen für junge Familien, der Attraktivitätserhöhung des Stadtzentrums sowie weiteren Gewerbe- Flächen.

Das Spargelessen wurde von der Genusswerkstatt Reichenbach vorbereitet und kulinarisch auf höchstem Niveau begleitet. Conny´s Partyservice sicherte den professionellen „Mundschenk“.

Zum traditionellen Spargelessen
Zum traditionellen Spargelessen


Weiterentwicklung im digitalen Zeitalter

Weiterentwicklung im digitalen Zeitalter

vom 30.10.2018

Digitalisierung ist momentan ein beherrschendes Thema in unserer Gesellschaft.

Auch wir als innovatives Handwerksunternehmen stellen uns mit Freude den Herausforderungen der modernen Kommunikationsmittel. Smartphone und Tablet gehören bei der Firma Seidel Heizung und Bad genauso dazu, wie die Werkzeugkiste und das Firmenfahrzeug. Da wir uns stetig optimieren ist es notwendig regelmäßige Schulungen durchzuführen.



Die C.H. Müller GmbH feiert 2018 ihren 150. Geburtstag

Die C.H. Müller GmbH feiert 2018 ihren 150. Geburtstag

vom 27.09.2018

Carl Heinrich Müller wurde im Jahr 1828 als Sohn einer Weberfamilie geboren und erlernte den Beruf des „Webergesellen“ wie sein Vater.

Am 9.09.1868 ließ er seine junge Firma, die damals auf 6 Handwebstühlen im Erdgeschoß seines Reihenhauses in der heutigen Fritz-Schneider-Straße produzierte, in das Handelsregister der Stadt Reichenbach eintragen. Schnell machte sich der Unternehmer mit der Herstellung der zu dieser Zeit beliebten Cachenez-Tücher (eine Halstuch-Mode aus Frankreich) und Geweben für Röcke einen Namen und konnte seine Produktion bald mit mechanischen Webstühlen erweitern. Bis zum Ende des Jahrhunderts und der Übernahme der Firma durch seinen Sohn im Jahr 1895 wuchs das Unternehmen stetig.

Carl-Heinrich Müller erwarb sich jedoch neben seiner Tätigkeit als Unternehmer auch große Verdienste um die Berufsausbildung der jungen Textilindustrie und die städtische Entwicklung seiner Vaterstadt zum „blühenden Fabrikort“, wie er es ausdrückte. So war er bereits seit 1852 in der Sonntags-Webschule der Stadt Reichenbach als Lehrer tätig und fungierte ab 1881, als diese in die „Städtische Fortbildungs- und Webschule“ umgewandelt worden war, als deren Direktor und Lehrer im Ehrenamt neben seiner Tätigkeit als Unternehmer. Diese Schule entwickelte sich im Laufe der folgenden 135 Jahre zur Ingenieurschule für Texiltechnik in der DDR und schließlich zum heutigen Institut für Textil- und Ledertechnik der WH Zwickau weiter. Zusätzlich engagierte er sich im Stadtrat ab 1871 bis zu seinem Tod im Jahr 1900.

1899 wurde Carl-Heinrich Müller wegen seiner großen Verdienste zum vierten Ehrenbürger der Stadt Reichenbach ernannt. Ihm folgte sein Sohn Moritz Müller in der Verantwortung des Unternehmens nach, der das Wachstum der Firma fortsetzte und 1918 die erste große Industrie-Immobilie für die Verwaltung und Produktion in der Wiesenstraße 62 erwarb.

1919 heiratete der, bereits seit 1913 im Unternehmen beschäftigte, Kaufmann Johann Porst eine der Töchter von Moritz Müller und lenkte fortan die Geschicke der Firma durch die wirtschaftlich sehr schweren 20iger Jahre und den 2. Weltkrieg, rettete die Firma vor der Enteignung in der sowjetischen Besatzungszone 1946 und überstand die politischen Repressionen im Vorfeld des 17. Juni 1953. Er hat das Unternehmen nicht nur mit seinem kaufmännischen Geschick durch die vielen politischen und wirtschaftlichen Krisen geführt, sondern in den 30iger Jahren gemeinsam mit seinen Technikern das Kaschier-Verfahren (Verklebung von textilen Bahnen) entwickelt, das viele Jahrzehnte später - nach 1990 bis heute die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der Betriebes sein sollte. Unter seiner Regie entwickelte sich die Firma zum spezialisierten Zulieferant der Schuhindustrie im In- und Ausland.

Nach seinem Tod übernahm sein Sohn Hans-Heinrich Porst in den 60iger Jahren die alleinige Verantwortung für das Unternehmen, die ihm 1972 im Zuge der letzten großen Enteignungswelle der bis dato privaten Industriebetriebe mit staatlicher Gewalt genommen wurde. Trotzdem, ab 1975 durfte sein Sohn Thomas im technischen Bereich des nun „volkseigenen Betriebes“ tätig werden. Im April 1990 stellten Hans-Heinrich und Thomas Porst gemeinsam mit den ehemaligen Gesellschaftern der C.H. Müller KG einen Antrag auf Reprivatisierung, der so schnell genehmigt wurde, daß die neue C.H. Müller GmbH am 1.07.1990 ihren Betrieb aufnehmen konnte. Das junge Unternehmen war innerhalb von 3 Jahren seines traditionellen Marktes in der Schuhindustrie ganz Deutschlands sowie der ehemaligen Sowjetunion beraubt.

Ab Mitte der 90 iger Jahre gelang aber die Etablierung im Automobil-Zuliefermarkt und ein rasantes Wachstum mit großen Investitionen begann, das sicherlich auch im Jubiläumsjahr 2018 noch nicht abgeschlossen ist. Nach dem Tod von Hans-Heinrich Porst wurde sein Enkelsohn Philipp Porst Mitglied der Geschäftsleitung, gründete 2016 die Tochterfirma in South Carolina und steht seit dem Januar 2018 an vorderster Front in der Unternehmensgruppe.

Der September 2018 war Anlaß für mehrere Jubiläumsfeiern mit der Belegschaft, mit den Senioren des Unternehmens aus den letzten Jahrzehnten und Vertretern aus Politik, IHK, Forschungsinstituten, textilen Bildungseinrichtungen, dem Verband der Nordostdeutschen Textilindustrie und Unternehmern aus der Nachbarschaft.

Mitglied in der Zulieferkette der Fahrzeugindustrie zu sein ist nicht einfach und erfordert permanent größte Anstrengungen bei der Versorgung der Kundschaft, die meist weltweit agierenden Großkonzerne sind, hohe Investitionen und ebensolche Risiken. Trotzdem hoffen die Eigentümer von C.H. Müller, diese einmalige Tradition in der Industrielandschaft des Vogtlandes auch weiter eigenständig und selbstbestimmt fortsetzen zu können!

Die C.H. Müller GmbH feiert 2018 ihren 150. Geburtstag
Die C.H. Müller GmbH feiert 2018 ihren 150. Geburtstag


150 Jahre alt aber Power für ganz Europa

vom 07.05.2018

Wirtschaftsvereinigung „Nördliches Vogtland“ (WNV) zu Gast beim C.H. Müller

Die Wirtschaftsvereinigung Nördliches Vogtland besuchte bei seiner letzten Mitgliederversammlung das Traditionsunternehmen C.H. Müller GmbH am Produktionsstandort „Kaltes Feld“. Dort, wo man das Wachstum durch den permanenten Anbau von Hallen förmlich mit beobachten kann, entwickelt sich der ehemaliger Produzent von Schuhtextilien zum Marktführer von technischen Textilien in Europa. Die Produkte des 150 jährigen Unternehmens werden nun vorwiegend in der Automobilindustrie eingesetzt. Tür-Innenverkleidungen, Dachhimmel und Teile für Polsterungen gehören zum Programm. Über wenige Jahre entwickelte sich das Unternehmen so zu einem leistungsstarken Lieferanten, welches heute alle bekannten Premiumhersteller der Autoindustrie zu ihren Kunden zählt. „Wir mussten unsere Prozesse und Abläufe vollständig verändern und den internationalen Branchengegebenheiten anpassen. Aber durch eine überdurchschnittlich hohe Effizienz, überzeugende Qualität und mustergültige Flexibilität konnten wir uns sogar gegen unsere asiatischen und osteuropäischen Wettbewerber durchsetzen“ sagt Phillip Porst.

Der 38-jährige Geschäftsführer des familiengeführten Mittelständlers repräsentiert die sechste Generation Und zeigt sich stolz über die Entwicklung des Familienbetriebes. Deshalb forcierte er auch den Schritt über den großen Teich, denn seit November 2017 läuft in einem Tochterunternehmen an der Ostküste der USA auch dort die Fertigung. "Der Schritt in die Staaten ist notwendig. Nur wer weltweit liefern kann, kommt heutzutage an die Großaufträge." sagt Thomas Porst, der Seniorchef des Unternehmens.

Die Mitglieder der WNV konnten sich während eines Betriebsrundganges von den zahlreichen Fertigungsmethoden und modernen Maschinen sowie einer bewundernswerten Organisation überzeugen. Besonders beeindruckt waren die Unternehmer aber vor allem von dem hohen Qualitätsgedanken der Mitarbeiter sowie der fehlerfreien Routine der Näherinnen für die Ziernähte.

Im Anschluss wurde die Mitgliederversammlung im Gasthof „Goldenes Herz“ in Reichenbach/Schönbrunn bei einem vorzüglichen bodenständigen Spargelessen fortgesetzt. Hauptschwerpunkt der Diskussion war die Information des Oberbürgermeisters über die bevorstehende Ausschreibung der Stelle „City-Manager“, welcher in Reichenbach zu einer Erhöhung der Attraktivität der Innenstadt beitragen soll. Die Mitglieder der WNV hoffen, dass Stellenausschreibung und der geeignete Bewerber zueinander finden. Notwendig ist aber auch, dass alle Beteiligten – also Ladenvermieter, Geschäftsinhaber, Stadtverwaltung und Bürger – aktiv dazu beitragen.



Vernetzung von Wirtschaft und Schule

vom 28.02.2018

Zur aktuellen Sitzung trafen sich die Mitglieder der WNV, zusammen mit dem Lionsclub Reichenbach, im “futurum“ auf der Burg Mylau, um über eine stärkere Vernetzung von Schule und regionaler Wirtschaft zu diskutieren. Auf Einladung des Direktors des Gymnasiums, Herrn Dr. Kost, wurde konstruktiv über die Wichtigkeit und Herausbildung von sogenannten „Softskills“ wie Motivation, Teamfähigkeit und Verantwortungs-Übernahmebereitschaft bei jungen Menschen debattiert.

Fakt ist: Wissen ändert und erweitert sich ständig und die Digitalisierung wird die Gesellschaft immens verändern. Um so wichtiger wird es, junge Menschen mit mentaler Lebensstärke und sozialer Kompetenz auszustatten. Das Futurum bietet dazu ein alternatives Bildungskonzept. Und das mit Erfolg, wie der verantwortliche Elternsprecher der Arbeitsgruppe für die Vernetzung Wirtschaft/ Schule, Jörg Menke, bestätigt. „Das Konzept ist überzeugend.

Wir brauchen wirklich motivierte, offene und teamfähige junge Menschen in unserer Wirtschaft“ so Hagen Sczepanski, 1.Vorsitzender der WNV und Präsident des Lionsclubs Reichenbach. Deshalb vereinbarten alle Akteure eine stärkere Zusammenarbeit und den weiteren Gedankenaustausch - im Interesse der jungen Menschen, der regionalen Wirtschaft und letztlich einer guten Zukunft.



Neues Jahr – alte Forderungen : die Wirtschaftsvereinigung „Nördliches Vogtland“ und Ihre Erwartungen an das Jahr 2018

vom 09.01.2018

„Neues Jahr- neues Glück“ sagt man. Für Unternehmer heißt das traditionell auch: „Neues Jahr – neue Aufgaben – neue Konzepte“. Erfahrungsgemäß dürfte das bei den regionalen Unternehmen kein Problem sein, denn nur wer Erfolg hat, der sichert das Überleben, die Weiterentwicklung und damit Zukunft. Für sich, für die immer kostbareren Mitarbeiter und die gesamte Region. Bei der Politik sieht das nicht zwangsläufig so aus. Auch wenn die Stimmen bei der Wahl aufgrund ungenügender Leistungen nicht mehr ausreichen, ist mit der Wahl eines geeigneten Koalitionspartners, das Überleben in der Zukunft gesichert. Zumindest für die nächsten 4 Jahre.

Damit klammert sich die geringe Hoffnung der Wirtschaft an einzelne, engagierte, weitblickende und hoffentlich einflussreiche Politiker. Dabei gibt es eine ganze Liste mit wichtigen Punkten, die wirkungsvoll abgesichert und umgesetzt werden muss, um Deutschland für die Zukunft „fit“ zu machen:

  • Vereinheitlichung des Bildungsniveaus in allen Bundesländern, Modernisierung der Lehrpläne und Verbesserung der personellen Struktur
  • Stärkung des Images von Berufen in Handwerks- und Industriebetrieben in der Öffentlichkeit, damit Jugendliche diese Berufsbilder gegenüber akademischer und Verwaltungstätigkeit vorziehen
  • Maßnahmen zur Stärkung des ländlichen Raumes im Bereich Bildung, Gesundheit, Lebensqualität
  • Bürokratie-Abbau in allen öffentlichen Bereichen und innerhalb der Wirtschaftsunternehmen
  • Integration von Flüchtlingen in die Arbeitswelt und zur sozialen Stütze der Gesellschaft durch klare rechtliche Bedingungen, Planungssicherheit für Unternehmen sowie Einführung eines eindeutigen Einwanderungsgesetzes
  • Sinnvolles Steuerkonzept mit Abschaffung des Soli und eine wirtschaftsorientierte und –fördernde Einsetzung der Steuermittel
  • Schaffung eines zukunftsorientierten Rentenkonzeptes
  • Neustrukturierung der Zusammenarbeit der Länder in der Europäischen Union
Diesen Forderungskatalog werden wir mit unseren „Volksvertretern“ in diesem Jahr diskutieren. Mit Hoffnung, Bedenken und dem guten Glauben an die Einsicht. Es wird ein interessantes Jahr: Wirtschaftlich. Gesellschaftlich. Und politisch allemal- vorausgesetzt wir erhalten doch noch eine Regierung. Uns allen wünschen wir für das Jahr 2018 Gesundheit, Glück, Erfolg und genügend Energie, um das anzupacken, was schon lange getan werden sollte.

Hagen Sczepanski
1. Vorsitzender WNV